2006/07/31

thinking #34

nothing to say. ausser vielleicht: ein regenbogen ist auch nur ein regenbogen. und ich habe schon lange keinen mehr und gesehen und das ist schade. irgendwie. und das stellt man fest. also in komischen momenten. und der kopf weiss auch nicht so recht. aber das ist vollkommen. und auch: egal. aber wenn es regnet und die sonne den regenbogen macht, dann sagt mir bescheid. danke. smile.

[und auch ganz komisch. das alles zwischen rotwein und maritime. mh.]

2006/07/30

sonntag mit alltag.

und da steht frühstück auf dem tisch. ein echtes sonntagsfrühstück. und mit der einen hand hält man den kaffee. und mit der anderen die zeitung. und es ist morgens. und sonntags. und man döst noch irgendwie vor sich und hin. aber dann wird man doch wach:

"Ich will mein albernes Leben zurück!", die zeit, nr.31, 27. juli 2006, seite zwei
und da ist etwas. und da kommt etwas. und da geht etwas. und der verlust eines abstandes. das verwischen einer abstraktion. krieg. da ist das bild vom alltag. dem alltag der auch im krieg ist. aber anders gefilter wird. sich anders darstellt. gebloggt. und dann merkt man und doch irgendwie und: krieg bleibt ein wort. zwar mit bedeutung. aber nicht mit lebenswirklichkeit. nicht mit wirklich wissen. und man hält den atem an. und einen moment inne. und man weiß wie glücklich man eigentlich sein könnte. auch weil hier sonntage mit sonne und brötchen wirklich nur sonntage mit sonne und brötchen sind. und das sind die dinge die man schon immer weiß. aber doch schnell vergisst. und man will mehr lesen. und mehr wissen. und augenblicke vergehen. und man stellt sich die frage, ob das voyeurismus ist. ob man ein gaffer ist. ob man lesen will, weil man realität lesen will. eine die man selber nicht hat. und auch nicht wollen kann. und auch nicht will. und zumindest. und schnell verwirft man das. und steht auf. und setzt sich vor den rechner. und liest es nochmal:
"i finally went to the supermarket. [...] milk... my hand reached out for a bottle, and then another, and then a third. as soon as i saw them in my trolly, i took one out and put it back on the shelf, and then the second, and finally the third. i did not buy milk. i was so self conscious about it. i thought to myself, better leave it for a mother who has kids to buy it. [...]
i ended up buying strange things. things i was worried i may not find in the country again. i bought a bottle of triple sec. so that i can make cosmopolitans for my friends when they eventually do start coming over to visit again. i bought pesto in a jar. i know it will soon become a luxury item. [...] i bought sanitary napkins. the ones i like. i never want to get stuck with those really thick 1980s bulky ones. i always used to see them in my cousin's bathroom when we used to visit Beirut in the 80s. they remind me of war. [...] i bought more pasta. yuck.", shopping, im blog beirutupdate
[andere und weitere. und blickwinkel. und menschen. auch hier.]

noch mehr. soundtrack.

wachwerden und aufstehen wollen. also muss nichts und miteinander zu tun haben. aber wenn man dann doch die augen aufschlägt. und offen lässt. und aus dem bett und ins bad wankt. oder schwankt. oder wie auch immer. und dabei und jedenfalls versucht den ipod einzuschalten. und man es schafft. und man dann weiß: nichts ist verloren. der tag fängt erst an. also dann liegt das nicht immer, aber manchmal. und vor allem heute an den rifles.

2006/07/29

thinking #33

mh. mh. man kann und soll sich ruhig. also wundern. und über das ganze geschreibe hier. also ich wundere mich. und zumindest. und darüber. ja.

2006/07/28

aha. fiktional. #1

helena zeigt auf den stuhl und steht mit einem fuss schon neben sich. er sucht ihre augen und findet sie in der mitte ihres schmalen kopfes. unterhalb der stirn. und weil er die augen gefunden hat, will er helena beim namen nennen. und nennt sie dann aber doch nicht beim namen. auch weil er ihren namen nicht kennt. und so zeigt sie weiter auf den stuhl. und er will sie weiter beim namen nennen. und sie sind nicht alleine. direkt hinter helena steht die zeit ganz still. und sagt kein wort und rührt sich auch nicht vom fleck. sie will nicht gehen. nicht weg. und noch weniger will sie sich ein vergehen. und zu schulden kommen lassen. und dann tritt es doch ein, das mögliche: er fasst sich an die schläfe und auch gleichzeitig einen entschluss. und setzt ihn in die tat um. und sich auf den stuhl. ein kurzer moment. sie zögert und tut es dann doch. sie hört auf. und in erster linie und sozusagen: mit dem gezeige. auch weil sie jetzt nicht mehr auf den stuhl zeigt. sondern auf ihn. denn er sitzt auf und dem stuhl, auf den sie gezeigt hat. und jetzt eben nicht mehr zeigen kann. eben weil er darauf sitzt. und sowieso. mit dem nackten finger. nein. da zeigt man nicht. also hört sie auf mit dem zeigen. und öffnet lieber den mund. und schliesst ihn wieder. nur um ihn dann auch gleich geschlossen zu halten. und so kommt es, dass nichts kommt. und es still ist. und es klingt wie die ruhe vor dem sonnenbrand. und er schaut verlegen zu boden. und man ahnt: wenn hier und noch zuschauer. also andere und anwesend wären, dann würden sie auch schauen. und zwar dabei zu, wie die auslegware ausgelegt daliegt. auf dem boden der tatsachen.

day seven.

ich könnte jetzt einfach sagen: eine woche. das reicht. und vielleicht reicht es wirklich. aber ich sage es nicht. und es geht weiter. auch weil ich noch hier bin. und es noch ein weile sein werde. und auch irgendwie muss. und irgendwie bleibt folgendes: mitnahmementalität und heuschreckenkapitalismus. und neologismen. in reih und glied. und es ist schwer sich zu konzentrieren. auch weil man nicht sicher ist. und immer wieder glaubt, dass der letzte punkt sich selbstständig macht. und selber die richtige stelle zwischen den worten sucht. aber es sind nur insekten. sie grabbeln über den bildschirm. und das licht zieht sie an. und es verwirrt trotzdem. und die gestiftete verwirrung geht weiter. und das vermögen der unsicheren anlage verliert sich in den folgen der unzulänglichkeit der liebe zu anderen menschen. und ich sage: gute nacht, ihr lieben.

2006/07/27

drei tassen kaffee.

und mit schere und kleber. und völlig ohne papier. das neue design. meinungsäusserung ausnahmsweise aber dafür ausdrücklich und erwünscht. weil immerhin. gut drei stunden arbeit. mh. aber keine angst. auch weil: sonst bleibt alles beim alten.

day six.

so wenig wie möglich. zwischen so vielen zeichen. und wenn nur schall und rauch. dann kann man das planerfüllung nennen. das ziel ist erreicht. und dieser raum ist genau richtig. gedankenleer, aber liebevoll eingerichtet mit möbelstücken vom intellektuellen sperrmüll. die schiere unglaublichkeit. die unerhörtheit der funktionslosigkeit. nur weil der kopf auslauf braucht. und der verstand auch einfach mal dastehen will. und sich gegen eine laterne lehnen will. und wie könnte man dann nein sagen. und so steht man gespannt daneben. und bestaunt. und macht fotos. und später sagt man: so war es. und vielleicht ist das hier urlaub. und man sieht mehr als den eigenen bauchnabel. und was das jetzt und hier zu suchen hat. und könnte man fragen. und auf gute fragen gibt es hier und generell keine antworten. auch weil antworten hier nicht passen. hier soll ja eh und gar nichts. und antworten fallen wohl unter etwas. und das ist ganz klar mehr als gar nichts. also ist es ganz einfach. es findet hier nicht statt. das hier ist keine plattform für antworten. und man könnte widersprechen und protestieren. vielen dingen und auch dagegen. und sicher noch mehr. aber das hier ist keine demokratie. hier wird diktiert. und nicht im besten aller sinne. und hier gibt es keinen einwand. und die vier wände stehen da. nur um der decke eine möglichkeit zu bieten, mehr als nur ein boden zu sein. und über dem kopf hört man die schritte. auf der decke, die da oben wohl doch ein boden ist. und man ist versucht zu glauben: das sind schritte in die richtige richtung. und richtig ist hier auch falsch. und alles dazwischen. völlig beliebig. und nur so kann man an den oder auch das und morgen. und glauben. nur die beliebigkeit zählt. weil nur dann ist morgen als ereignis hinreichend unbedeutend. also muss es einfach passieren. und ohne beliebig zu sein, wäre morgen viel zu wichtig. so wichtig, dass der markt die lücke schon längst gesehen hätte. und man könnte sicher sein: morgen wäre börsennotiert. oder wenigstens eine eingetragene marke. und ständig und auch in der werbung könnte man hören: morgen schon heute. fettreduziert und in neuen fruchtigen sorten. oder vielleicht auch als zero. ganz ohne. praktisch das nichts. und das wäre dann morgen. und daran könnte man nicht mehr glauben. und ich muss feststellen: verrannt. oder verfahren. vielleicht falsch abgebogen. den falschen schildern gefolgt. vielleicht auch den richtigen. aber die falsch gelesen. und jetzt: sackgasse. also wird umgebucht. und von vorne begonnen. die reise. diesmal aber: im flugzeug. und es ist wohl ein langstreckenflug. vielleicht transatlantisch. vielleicht auch nicht. aber es kann passieren. und es kann sein. und dann ist man in einer anderen zeit. und dann ist die eigene zeit nichts mehr wert. inflationäre eigenzeit. und dann fehlt die basis zum zusammenleben. und man ist der aussenstehende und man weiss nicht einmal wie spät es ist. natürlich wäre das umstellen der eigenen uhr, also wahrscheinlich oder auch nur vielleicht. aber ein vielversprechender ansatz. und wenn man keine lust hat. also dann muss man auch nicht. und bei nicht fehlt nicht viel. nur ein buchstabe. also machen wir weniger daraus, indem wir tätig sind. ich möchte lösen: nichts. und damit sollte man es bewenden lassen. und die geistig moralische wende wird kommen. und dann wird es verboten sein, den eigenen verstand nachts unter einer laterne herumlungern zu lassen. und weil man dann nicht mehr kann, sollte man jetzt schon mal üben. tag sechs. kurz umrissen: vorbei.

2006/07/26

read more #1

ja und genau. mehr lesen. und weil immer nur aus der hand. oder dem kaffeesatz. oder den sternen. oder und so. also doch und auf dauer eher langweilig. und deswegen ein buch. und zur hand nehmen. und einen kaffee dazu trinken. und vielleicht auch mal im freien. und unter den sternen. und das ist eher blödsinn. weil dann ist es zu dunkel. mh. zum lesen. genau. kein geheimtipp. weil nicht geheim. und auch kein tipp. und nicht mehr so neu. und auch als penguin. und zu haben. und dafür und davon und kann man bekommen: vor allem wörter. und die sind witzig und ernsthaft und intelligent. und wirklich schön. ein gutes buch. ein schönes buch. gut am anfang. gut am ende. und das ist selten. also dass ich und ein ende gut finde. und schon mindestens deswegen lesen. und nicht zu vergessen. auch in der mitte: gut. und gut klingt hier nach wenig. meint aber viel mehr. und wieviel mehr. mh. und das muss jeder und für sich herausfinden: nick hornby - a long way down.

[verlinktes buch: bei amazon.]

day five.

das wird einfach. und geht schnell. weil manchmal ist man. und auch viel zu müde. und manchmal ist irgendwie jetzt. und heute. viel denken. viel lesen. ganz und gar oder doch nur: vielleicht. mh. zu viel. nicht im prinzip. oder überhaupt. aber und sondern: zum schreiben. trotzdem und aber: genau richtig. und zum träumen. also schöne träume.

2006/07/25

day four.

mh. und der tag geht. und ich auch. bald. weil nichts mehr mit fahren, weil nichts mehr zum fahren. oder doch: bahn. und irgendwie ist es mir recht. und irgendwie passt es. oder: vorher hat es nicht gepasst. also muss es jetzt passen. und darum sind diese zeilen. und schon und vollkommen ausreichend. nein, es passt. und gut. und tatsächlich könnte das alles sein. aber schnell noch, bevor die augen sich schliessen. oder geschlossen werden. jedenfalls bevor sie zu sind, egal wie das dann wohl und konkret und vor allem vor sich geht. also vor dem schlaf. und bevor morgen zu heute wird und dann zu jetzt. und wenn ein dienstag den montag ablöst. so richtig. dann sieht man sie wieder. die menschen auf der strasse. und es ist ein versuch. jeden morgen zur gleichen zeit. und am gleichen ort. nicht ganz, und schliesslich nicht alles gleich. aber die menschen kommen wieder. und man glaubt gestern passiert heute wieder. und man glaubt zu wissen, dass morgen auch nur eine weitere möglichkeit von heute ist. und heute war schon gestern. und das ist spannend. nicht im grossen und ganzen. aber schon mit ganz, nur eher klein. die details. sie ändern sich. kleine störungen. ungewissheiten. fein und subtil. und zerbrechlich. und ständig da. und es scheint, als sei es genau das. nur das macht die zeit. nur so: ausgezeichnete richtung. und es müssen die details sein. nur die. und nur dadurch: vergangenheit und zukunft. unterscheidbar nur an einem punkt. dem der gegenseitigen berührung: jetzt. und nur dann kann man wissen ob man gestern eingeschlafen ist. und heute aufwacht. und nicht heute einschläft, nur um dann gestern aufzuwachen. aber egal wann. aufwachen stellt bedingungen. eine ist das einschlafen. also schlaft gut. und wacht noch besser auf.

2006/07/24

oh wie charmant.

und entzückend. dieses lied: young folks. von peter bjorn and john. mein lied für heute. und das und mehr. und hier.

soundtrack.

in diesem moment. und: i love you but i've chosen darkness. und ich liebe es. jetzt und gerade.

day three.

zerlegtes alphabet. und buchstabensuppe. und alles bleibt beim alten. so wechselt man vier räder. und wechselt sie doch nicht. man schraubt sie ab, um sie wieder dran zu schrauben. und der schlüssel zu all dem ist die aufgabe der souveränität. und wenn man noch so viel musik hört. und bücher liest. und mensch ist. und zu sein versucht. und schliesslich auf der schaukel landet. um dort zu schreiben. und dort ist ausnahmsweise jetzt und gerade: hier. ich schreibe auf der schaukel. ich sitze neben dem haus. und schaue abwechselnd: auf die wand. und auf den bildschirm. und um mich herum ist der garten. wahrscheinlich. ich kann ihn nicht sehen. das liegt an der nacht. und doch wird er wohl hier sein. vorhin war er es noch. also besteht wohl kein grund zu der annahme. die im gegensatz stehen würde. und darum statt gegensatz, weiter mit satz. ich schlafe schlecht. das soll nichts bedeuten, ausser: mein altes bett ist unbequem. wahrscheinlich geworden. vielleicht auch schon immer gewesen. und vielleicht habe ich erst wirklich. und ohne dieses bett mit dem träumen angefangen. und heute wird hier noch weniger. und wahrscheinlich ist damit die länge von dem, was noch kommt so und unverschämt, dass ein rat lauten könnte und auch lauten muss: aufhören. nicht weiter lesen. keine notiz nehmen. nichts wie weg. und rennen. und das weite suchen. und auch die weite. und dabei nicht zurück schauen. auch weil man dann doch und eventuell und auch und natürlich vielleicht. also doch noch eine zeile und risikieren will. und vielleicht versteckt sich hinter dem nächsten wort. dem nächsten satz. oder wo auch immer. jedenfalls könnte sich da etwas verstecken. etwas unentdecktes. etwas, dass nur darauf wartet: zu werden. um dann zu sein. etwas von so grosser wichtigkeit. etwas das nicht nur wichtig tut, sondern es wirklich ist. etwas wofür es sich einfach lohnt. etwas, dass für alles entschädigt. etwas wundervolles. eine wundertüte gefüllt mit den buchstaben. und geordnet zu einer unglaublichen sinndichte. und inhaltsdichte. und weil die spannung jetzt reicht. und jeder. und hier schon die erfahrung gemacht hat. und man sowieso aufhören sollte wenn es am schönsten. und das ist eine wendung gegen die man sich wenden muss. gegen die ich mich wende. und drehe und wehre. und aus deren umklammerung. und lösen. und weil das nonsens ist. denn wenn es schön ist. dann macht man weiter. so lange bis es nicht mehr schön ist. und dann kann man aufhören. und später weiter machen. wenn es wieder schön ist. und sowieso. es fehlt etwas. die lücke in der logik ist riesig. und unübersehbar. und damit auch nicht anführbar. nicht um entkräftend zu wirken. und jetzt frage ich mich. und greife mir in die kniekehle. was treibt hier an. und worin besteht die funktion. und das hier kann nichts werden. und kann nicht: funktionieren. und weil es zeit wird. und man doch auf schaukeln manchmal in versuchung gerät: ein sprung und der rote faden wird mit absicht grün gefärbt. und das gibt mir hoffnung. auf ein thema das sich aus der pelle schält. und wie aus dem ei gepellt vor mir steht. missbrauch am wort in unendlicher vielfalt. und das thema. es und dann steht oder hinter mir. und auf die schulter klopft. und ich erschrecke. und habe bruchteile von etwas kurzem. vielleicht sekunden aber: angst. und will mich nicht rühren. oder doch lieber los rennen. doch bruchteile von vielleicht sekunden, die gehen meist schnell vorbei. und dann werde ich mutig sein. und stellung beziehen. und dem thema alles abgewinnen. und ich werde sichtlich erfreut sein. weil egal wie es aussieht, dieses thema. ich werde es in die mitte stellen. und dann kann es jeder sehen. und von allen seiten. und sowas kann man nur, wenn es in der mitte steht. vielleicht bastle ich ein schönes schild. und das kommt dann neben die tür, die in den raum führt. also in den, wo das thema steht. und man es sehen kann. und jeder wird lesen können, dass es sich um ein thema handelt, was einfach in die mitte gehört. und überhaupt: nur dort sein kann. und werden kann, was es werden soll. oder so. also werde ich jetzt hier sitzen und warten. und wenn es klopft. das thema. dann tippe ich. und dann wird das hier wohl und wieder: kürzer. und dann kann man bestimmt auch mal einen post. und bis zum schluss lesen. und man muss nicht mehr rot werden. weil man feststellt, dass man durchgehalten hat, nur um der peinlichkeit ausgesetzt zu werden, dass da gar nichts ist. gut. und zugegeben. am ende ist immer schluss. aber mehr bieten diese enden nicht. und ein ende sollte mehr bieten. weil wenn etwas schon enden muss. also dann sollte es auch mehr als einen schluss geben. so zum beispiel: entschluss. schön. als ende. und statt schluss. aber das ende ist hier nur ein schluss. einfach nur der letzte punkt. den man wohl gerade kaum erwarten kann. nach dem man sich sehnt. aber gewarnt und geraten. schon vor einigen minuten. wer nicht hören will. aber das hier ist eher wie der horizont. oder ein regenbogen. oder wie mit allen dingen, von denen man glaubt. und glauben will und auch aus voller überzeugung. und immernoch: glaubt, dass man sie erreichen kann. und: der dritte tag macht nicht weniger oder mehr. und glücklich oder unglücklich. er ist einfach die folge der existenz von tag zwei. und weiter geht es immer. und nach zwei kommt auch heute drei. mh. und wenn man dann in letzter konsequenz die null sucht. und man schliesslich bei huhn und ei ankommt. und jeder seinen senf dazu gibt, dann geht man am besten eine wurst essen.

[eine fragwürdige angelegenheit. diese ganzen posts.]

2006/07/23

thinking #32

vielleicht wäre eine mütze. und auch nicht schlecht. so als schutz. für den kopf. vor der sonne. weil da scheint mir ein wenig. nun, sagen wir: schaden. entstanden zu sein. gute nacht.

day two.

was kann man schreiben. was darf man schreiben. ja alles. keine zensur. wozu auch. unnötig. überflüssig. der überfluss tritt aus seinem bett. und über die ufer. und auf die promenaden. vor die füsse der nicht bekannten opfer der fluten. im warmen land mit vertrockneten feldern. voll mit mais der keiner sein wird. auch weil eine welle ohne wasser und sogar ganz im gegenteil. von hitze kommt die welle die sich an der klimaanlage im auto bricht. und man fährt durch die landschaft. und man fährt runden. und man kommt am ende. zum schluss hin. also wenn man. und auch so will. am ziel an. und das ist dort wo man aufgestanden ist. und der tag war da. und man hat geschenkt. und sich gefreut. und dann sitzt man in sehr kleiner runde. und rund ist hier eckig. oder auch nicht mal das. weil zwei macht keine ecke. dann aber drei. und das macht ecken. genau. drei sogar. und holprig weil eben auch nicht rund. und schlaglöcher. und verblüffung über das wissen. und das unwissen. und wenn samstag ist. und gegen abend eine dvd meint die geschichte des grunge erzählen zu müssen. oder etwas in der art. und man ist da nicht einmal rein gestolpert. sondern in aller ruhe hin geschlendert. ohne es zu wissen. und man fragt sich wirklich. war das jemals anders. waren wir anders. waren unsere samstage anders. und ist das fernsehen daran schuld. oder die computerspiele. oder doch die taliban. oder ist es die sonne die nachts nicht scheint. aber am tag. und diese stadt dann müde macht. so müde, dass man doch lieber konsument ist. und nicht bürger. und nicht. und gerichteter gleichsinn. und unsinnigkeiten die fallen können wenn im fernsehen nichts kommen kann. auch weil man keinen fernseher hat. und wird dieser post tatsächlich und wahrhaftig. und mit voller wucht. und immer länger. und es hört nicht auf. das leuchten der lampe vor dem fenster. denn noch ist es dunkel. und noch sind hier menschen die darauf bestehen. der lampenbestand muss leuchten. und ein leuchtturm wäre jetzt gut und besser. weil dann die richtung gegeben wäre. und vielleicht eine kursänderung. und auch möglich. und überhaupt: dann gäbe es ein ziel. ein schreibziel. zielscheibe. scheibenwischerblätter müssen morgen mal gewechselt werden. und assoziationskette. und perlen aufgereiht an einer schnur. aber wenn man loslässt, dann fallen sie zu boden. und rollen davon. auch weil sie rund sind. die perlen. und der kreis schliesst sich erneut. alles wird rund. und der balken rollt mit. und ich glaube weit genug. weil dieser tag war ein tag ohne wirklich gewesen zu sein. und das ist schon mal etwas. aber leider nur etwas und nichts besonderes. nach zwei kommt drei. und kurz vor halb meint die uhr. und uhr mit getauschtem vokal macht: ohr. und vielleicht darauf mal mehr verwenden. und lauschen. und leise sein. und die klappe halten. fest und vor allem geschlossen. der mund. und die finger verweilen. und die mundwinkel nach oben. und schon ist der samstag ein sonntag.

2006/07/22

day one.

es ist sommer. ein heißer. auch hier in der kleinstadt. das weiß ich. das kann ich sagen. und auch schreiben. auch weil ich hier bin. und da sind die vielen gesichter. nur im halbdunkel. aber man kennt sie trotzdem. diese gesichter. und die lippen formen die buchstaben. und aus den müdern fallen die worte. und man glaubt nicht an das fallen. weil es sich anhört wie honig. und die nacht passt dazu. und der ort passt dazu. und man schwitzt grundlos. ohne zu tanzen. auch weil man nicht tanzen kann. und deshalb gibt es keinen grund zu schwitzen. und: der sinn steht nicht nach hier. der sinn steht nach dort. hier wird anstrengend werden. und genau. dort ist immer alles besser. gute nacht.

[mh. in zukunft: das geschriebene wenigstens selber verstehen.]

2006/07/20

sekundär.

genau. und schon wieder gestolpert. aber passt ja. bei kulturzeit im fernsehen. gerade eben.

erfrieren im hochsommer.

schon eine weile vorbei. also klagenfurt. und auch schon viel sekundäre berichtertstattung oder so ähnlich. aber weil gerade beim suchen und nicht finden auf der festplatte immerhin darüber gestolpert. und einfach nochmal gelesen. die preisträgerin. und das zu recht. und schöner text. und finde ich.

”Wenn wir jetzt Schinken hätten, könnten wir Rührei mit Schinken machen, wenn wir Eier hätten."
kathrin passig. sie befinden sich hier.

thinking #31

die kanzlerin telefoniert in den weltraum. und vom weltraum aus kann man bestimmt auch israel sehen. und den gaza-streifen. und den libanon. das kann man bestimmt. aber eigentlich kann man es nicht: man sieht keine menschen. man sieht sie nicht sterben. man sieht kein blut. nicht aus dem weltraum. dort oben muss alles gut sein. vielleicht ist das die eigentliche utopie der raumfahrt: friedliche stille. leises umrunden dieser einen erde. auf der alles so laut ist. und man könnte verzweifeln. und das würde nichts bringen. extrem leise und unglaublich fern.

keine ahnung warum heute. aber irgendwann musste es passieren.

akribisches gesuche nach zierlichen wahrheiten. überkompensierendes umher gelaufe. mit der tasche über der schulter. mit der musik im ohr. mit dem fotoapparat in der hand. mit dem gefühl in der brust. mh. es zu verpassen. was auch immer. aber es ist genug. und zeit. und das alles. und ich drehe den kopf in die sonne. und muss blinzeln. auch weil ich keine sonnenbrille trage. aber dafür trage ich eine ahnung durch die gegend. und diese ahnung ist jetzt wohl mehr. mh. mehr als eine ahnung: ich kann wieder schreiben. und es fühlt sich gut an. und es fühlt sich richtig an. und es klingt pathetisch. und auch anders. und mh. und das klingt wohl so, weil es so klingen muss. und natürlich nichtzuletzt. also weil es einfach so ist. anders eben. also muss es auch so klingen. meine ich. also für mich. und so weiter. und es ist ganz einfach: ich bin hier. und heute ist donnerstag. und es ist warm. und ich glaube fest daran: genug nervöses fuss vor fuss gesetze. nur um weiter im kreis und so. es fühlt sich nach ankommen an. keine ahnung wo. aber online. da kann man schon mal anfangen. mit dem ankommen und vielleicht dem zurück sein. irgendwie. genau. smile.

[summary: ich mache wieder mit. mh ja.]

2006/07/02

mh. sonntag.

fehl am platze. und ohne nutzen. und überflüssig. und zu spät. und sowieso. unpassend. und ich. ja ich auch. unpassend. you know. i am sorry. ich kanns nicht ändern. aber entschuldigung. für die enttäuschungen. fürs warten. alles. alles falsch. alles zum entschuldigen. wie auch immer. a big one. was auch immer. und vielleicht. auf ein wiedersehen. i screwed up. ja.