thinking #157
wie das ist und nicht ist und wird und war und sein könnte. zwischen engen euphoriefetzen und den kleinen küssen einfach nichts mehr sagen? vor offenen türen einen schlüssel suchen: geht auch.
[weiter. bitte.]
a collection of loosely connected things.
wie das ist und nicht ist und wird und war und sein könnte. zwischen engen euphoriefetzen und den kleinen küssen einfach nichts mehr sagen? vor offenen türen einen schlüssel suchen: geht auch.
[weiter. bitte.]
und hier kommen regenbögen und schmetterlinge und wiesen mit blumen.
[alles wird wärmer. danke.]
doch und eigentlich anders und vieles gleich und immer nicht ganz wie, aber dann doch schon recht und so weiter.
[#mh.]
vier jahre mit wortlücken und zwischen den punkten und nach vertanzten nächten.
[nichts großes und trotzdem danke.]
der krach trägt sich selber davon und reist durch die luft und beginnt innezuhalten und was schwingt vergeht und was kurz und scharfkantig war, dünnt sich aus, läuft breit und alles bleibt wunderbar und ein bisschen verdächtig.
[mh.]
kleinigkeiten die einzig bleiben und es ist ein bisschen wie schenken und beschenkt werden und nur weil sich augenblicke verschworen haben und einfach nicht mehr gehen wollen. an der roten schleife ziehen und richten und was schön klingt und weiter töne macht und all die weichen wellenzüge.
schuld in beliebigen reihenfolgen und der versuch reicht auch und ich habe versucht und man lernt schnell und das heisst zwischen schlechsten tagen, verdrängen üben und vor guten tagen, vergessen wollen und wieder anfangen wollen und doch ein bisschen an dieser welt zerbrechen und ein bisschen träume verlieren.
[...]
1 the maccabees 2 editors 3 the jam 4 simian mobile disco 5 florence + the machine 6 wolf parade 7 metric 8 the dø 9 zoot woman 10 eight legs 11 bondage fairies 12 health 13 pelle carlberg 14 tegan and sara 15 silver jews.
[jahresendkram usw.]
der erzählwert muss überschätzt werden und das hier ist nur inhaltsfreie unform und ein bisschen schmuck und sonst wenig genug und was nicht einfällt und nicht ankommt und überhaupt: wie das alles schmelzen kann und weg sein kann.
[don't reply.]
nur gemalt und wunsch und bildmontagen und zitate: ein theoretisches leben. erschöpfende tage, lange märsche durch sumpfige naturen eines wortstils. wer lautstarke sätze will und lieber in ecken steht und schaut und nickt und sich wundert und doch eigentlich lächelt.
[unernst wie in ohne aber dafür auch mit oder gegen und wie immer: simulierte sprachgradienten unter neonlicht.]
'wenn das lied vorbei ist, gehen wir weg. vielleicht kanada, oder japan oder vielleicht nicht so weit. vielleicht nur in dein bett, oder in mein bett. und dann können wir anfangen mit dem zusammen träumen und zusammen vergessen.'
[januar 08.]
ein schief gewachsener baum, ein kleiner unfall und das gewohnte geschrei.
[und eben wie immer.]
und lichtströme überfluten die anordnung: ein zwischenfall und nicht mehr. superpositionierte befindlichkeiten bieten immer platz für alles und unendlichkeiten und sogar liebe.
[...]
'so nun ist es so weit: ich hab mich in die schlechte laune rein geschrieben. wie clever ich doch bin.'
[dezember 05.]
'wir drehen uns im kreis der vereinfachung und stolpern dabei auch, aber nicht nur, über s. christiansen.'
[sicher später sommer 05].
irrelevanz ist was weiter zählt und nach zehn kommt elf und jetzt ist dreiviertel neun und gleich ist jetzt wieder vorhin und aufrunden ist wie halbvoll und trotzdem immer richtig.
[no milk. #wtf.]
und wie es aufzehrt und wünsche links und rechts und wie man stunden verbringt und eigentlich nur weil und auch. aber trotzdem und was man gefällig verkleidet und zögerlich sein lässt.
[wtf.]
wenn es knirscht unter zwei füssen und das andere paar einfach still steht und überhaupt kein geräusch und alles zu ruhig und auch der schnee tut seinen teil und dämpft und versteckt. aber vielleicht stattdessen: wie schön es klimpern könnte und sanft hingedrückte wortreihen mit bildern und ohne und mit aber vor allem: von.
[eben überall.]
auf zehenspitzen über die dünne schneedecke huschen und hinter der nächsten ecke wartet die sonne und wer viel wartet, kommt manchmal zu spät und oft zu früh oder einfach ein bisschen falsch und steht dann herum und in räumen und zeiten und auch einsam. alles voller erwartung und ohne nachdruck aber doch: schwarz und weiß.
[mh.]
tja und auch manchmal und überhaupt und hier geht gerade nur fast und leider nicht ganz. auch darum.
[punkt.]
ein glas buttermilch trinken und den kerzen zuschauen. alles flackert und knistert und unter wortdecken und hinter fensterscheiben: kleine geschichten und großen welten.
[und auch weil eben doch mit.]
'lay with me, i'll lay with you we'll do the things that lovers do put the stars in our eyes'
[...]
ungestellte antworten auf fragen mit ausrufezeichen. wer nicht schreibt, wird nichts verlieren und trotzdem viel mehr haben. in leeren büros die stühle zählen und momente nutzen und immer etwas und dann ein bisschen und nach mehr bleibt nur ein glückliches ende. die vielen kleinen anfänge! im dicken schal schöne worte suchen und nach händen greifen und keine silbe vermissen wollen.
[...]
durch die hügel und unter der last von wirkung und ursache und so vieles verschwimmt und die farben verlaufen und alles bleibt möglichkeit und wird zukunft sein und immer höflich danke und bitte. auf diesen verschneiten wortwiesen spielen wir wie kinder und vergessen unten und oben und sinn und unsinn. hier ist wie auf nächstes jahr warten und der optimist sagt: es kann nur schlechter werden. und ein bisschen mehr noch und tage wie dieser und minuten ohne danach aber dann: mit wem und wo?
[#mh.]
was konkret war und jetzt weniger wird. so viel zwischen den einzelnen kilometern und alles was zu vorhin wird und vorher wird und wie zwei tanzende schneeflocken über leeren winterbäumen. wer zusammen eigene geschichten schreibt und spärlich worte sät.
[wir waren gut.]
pankow ist auch okay und das thw ist kein platz für kreative und der eine hat geheiratet und der andere ist bei bmw und der rest: manches und vieles und kleinigkeiten und großigkeiten und wortloses und lautes und auch betrunkenes.
[und so weiter.]
drehen und wenden und hin und her schieben: dieses umständliche gebilde aus zeichenlosigkeit und ohne atempausen und was man nicht sagen kann und auch und so weiter. gebührlich alte träume pflegen und immer wieder hier gewesen sein und sein werden und wer glauben soll und hoffen darf und unter den jungen gesichtern auch immer wieder ein kleines märchen und was einmal so war und bald nicht mehr so sein wird und doch immer so sein sollte. wer durch hohe häuserschluchten schlendern darf und nach oben schauen darf und sagen darf: der himmel über dieser stadt und mein verlorenes herz.
[...]
berlin strengt sich wirklich an und es ist trotzdem schön.
[hier und heute und auch jetzt und dann.]
wer kann schon sagen oder meinen oder gar wissen. alles zwischen und nach und unter kaltem wasser und einfach nur lange warten und dann sagen: tat doch gar nicht weh.
[#wtf.]
vielleicht weil das mit den träumen nie einfach ist und dann oft auch schwerer wird und vielleicht lohnt es sich trotzdem oder gerade und so weiter.
[mh. und eben diese should be doing momente.]
und warum das alles gut so ist und auch: so gut ist und ein klarer nachthimmel immer auch besser ist? keine vernunft und noch weniger verstand und verständigen ist eben mehr als kommunizieren und doch auch und eben. ganz hinten auf dem bahnsteig stehen und als erster stehen bleiben und den zug wegrollen lassen und weiter vergessen wohin und wann und wie und morgen: fast und danach ganz und immer ein stück mehr vom kuchen und es schmeckt zu gut und wo ist die bäckerin?
[wtf.]
es gibt so wenig gründe und trotzdem einfach dastehen und warten und ereignissen hinterher schauen. auch wie sie verschwinden und dann wieder kommen und die töne höher werden und wieder tiefer werden. was nicht absolut ist wird relativ bleiben und abstände in sprachräumen sind immer positiv definit, ausser wenn es einfacher ist und wenn es nähe ist.
[#mh.]
weil verstand auch immer einbildung ist und die vergangenheit schliesslich auch nur ein prinzip bleiben wird. und was gleich nach jetzt und vor dann kommen wird? vielleicht ein tag später oder mehr als eine woche später oder fast vier jahre später. und dann sind suppenteller nicht tief genug und man löffelt trotzdem weiter auch weil die supper so gut schmeckt.
[#mh.]
wenn ich zeit hätte würde ich vielleicht etwas schreiben. so aber schreibe ich lieber weiter nichts. auch weil das so schön wenig ist und eigentlich auch keinen sinn macht. und überhaupt.
[ja.]
nicht mehr loslassen und überhaupt: alles krümmt sich und treibt stetig in eine richtung und will dort einfach nur bleiben und glücklich sein.
[mh.]
und ein plan am rand und auch in der mitte und ganz hinten und soweit vorne. insgesamt und eben summen bilden: eins plus eins und mehr als zwei und schliesslich: einfach weiter und wieder und doch und eben. ein kleines modell dieser welt und mit sprache darauf rumbauen und die dinge hinstellen und anleuchten und wissen das nichts passiert und hoffen das alles passiert.
[konzeptlose hoffnung und auch: die einzig richtige.]
wie lange das noch gehen kann? na eigentlich und wenn oder wenn nicht, also dann sicher und vielleicht auch noch oder so. mal sehen.
[eben.]
darum auch das hier und eben auch nichts hier und mehr treibgut als vorrat für gute zeiten und auf fast beliebigen landstrassen. und: alles ganz fest halten, damit nichts kaputt gehen kann.
[vielleicht auch: den friseur wechseln.]
das hier wäre alles nur halb so still und wenn und überhaupt. erst die bunten striche malen und dann die wunden punkte setzen.
[#mh.]
hier geht es um fühlen und schreiben und den ganzen rest. kann man das so überhaupt machen?
[oder muss man es kurz machen oder sein lassen oder eben darum und so weiter? mh.]