2009/05/31

thinking #108

es muss noch so viele wunderbare bücher geben, die zu lesen sich
lohnt! dort wo silben und zeilen und verse und reime so prächtig und unmittelbar und voller liebe und verstand und moral und laster und allen beanstandungen und gegenteilen sind. wo bleibt die zeit sonst stehen und eilt dann gleich davon?

sonstiger medienkonsum.

flakes. the go getter. winter passing.

[diese woche.]

ha.

'then god would say life is a gift & you never even bothered to unwrap
it.'

again.

eines von diesen büchern. eines von denen, die man weiter liest, lesen
muss. bis zum schluss. und dann wieder von vorne und dann mit stift
und dann nach ein paar monaten - nur um ganz sicher zu sein: einfach
noch einmal.

[verlesen. im guten sinn.]

2009/05/25

thinking #107

montag tut mir der kopf weh und dienstag ist wieder alles gut.

[aber dieses sommerding ist dann doch ganz gut so.]

2009/05/24

ein guter sommer.

die körper zappeln und rekeln sich in den parks und auf den wiesen
unter blauen himmeln. alles gute kommt zurück und die menschen riechen
nach sonnencreme. die welt muss sich nur drehen, die jahreszeiten
werden einfach kommen und gehen. immer weiter und wieder. gut so. richtig so. schön so.

2009/05/23

wtf.

jetzt ist alles wie fenster zum hof. und ganz im wortsinn: kein
fenster zur strasse mehr. das ist eher als eben. und man verteile gut
und schlecht, wie man mag und reichlich subjektiv.

[was all die absätze eigentlich sagen wollen? mal sehen.]

medication time.

vor ganzen sonnensystemen fliehen wollen und dabei nur lose mit einer
zu grossen brille bekleidet sein. gerade wieder kurz davor und einfach
die sprache verlieren wollen und nur noch auf wiesen liegen wollen und
ungeschickte bestandskorrekturen versuchen wollen.

[a simple hug will do.]

thinking #106

jeder vernunft entgegen und zuwider ist nur eine von viele
vorstellungen und möglichkeiten und auch: eben ein versuch. an der
zukunft freude finden ist gut und richtig. über den rest einfach
nichts wissen ist auch nicht schlecht. und über vieles, was gegangen
ist: tatendrang und liebe verwechselt. passiert eben. aber bereuen ist
kein gutes wort. weil wie auch?

-

was meine jugend war,
ein lächerliches spiel,
ein schönes spiel
mit ideen und hoffnung.

mehr.

'[...] lässt sich als antithese zur konservativen verkrustung einer
verängstigten mittelklasse lesen und gleichzeitig als umarmung eines
zweifels, den die neuen reaktionäre mit ihren verschwörungstheorien
säen, um dahinter doch nur die alten ideologien zu pflegen.'

[sperrige klangkritik.]

immer schön spielen.

'beide sortieren wortabfall, phrasenreste und diskurshülsen.'

[mit der sprache.]

2009/05/21

conclusion.

wir müssen das so nicht schreiben, wir können das auch einfach
schweigen. und dann zyklisch köpfe schütteln und dann tränen weinen.
und dann laut lachen und uns in die arme fallen und uns nah sein.

2009/05/17

heute.

ein stück vom glück und morgen wieder.

waiting.

'die sätze wollen sich nicht bilden, wollen keinen raum erfüllen,
verdrängen keine Luft: sie komprimieren höchstens eine vorstellung vom glück
als einsiedler in grossstädten. unzählige nächte sind zwischen
trunkenheit und intimitäten ohne nähe vergangen. und kein tag hat
dabei auch nur annähernd mit licht begonnen.'

2009/05/16

so.

keine kommentare mehr. punkt.

[wozu auch.]

stolpern.

also jedenfalls: keine ironie. nur kurz elite imitieren und dann
nichts wie weg. nur kein zeitgenosse werden. und ein schlechter text
wird nicht besser, nur weil man ihn nicht liest. und hände, die sich
liebevoll nicht berühren.

white noise.

wenige tage später die gleiche konsumrealität, jenes dumme jetzt. gesättigte depressionen und separierte bestandskorrekturen; keine träume von revolutionen. nur kreise statt rechtecke und ein bisschen digitale utopie. ganz leise. vergiss blume, vergiss. im mai ist es nicht! los, los! zebrastreifen-hopscotch, ampelwarten und die schicken menschen.

[samstag ist auch schreibtag.]

hipster (culture).

'[...] a culture so detached and disconnected that it has stopped
giving birth to anything new.'

[klick.]

2009/05/12

my umbrella is broken.

ich unterlasse das fragen und vergesse all die antworten. was macht die welt mit uns? und was machen wir mit der welt? einfach nur daliegen und glauben, dass der plan richtig ist, auch wenn die nachbarn ungewöhnlich laut sind. und der mangel schon überschuss ist und die dramaturgie schlecht gewählt scheint. die apparaturen piepsen und blinken. nur in einer heissen julinacht kann man: die vergangenheit in der gegenwart mit der zukunft vergleichen. wo sind deine wachen augen?

[no, it really is. und ausserdem: vieles ist einfach effekthascherei.]

2009/05/10

medienkonsum. (#?)

star [best ] trek [ever]. the unusuals. yes man. breakfast club.

2009/05/08

thinking #105

was man kann und sollte / wir lügen das vor uns hin / von vielen
gewissheiten durchdrungen / und zersetzt und verwittert / und wir
monologisieren weiter laut.

zeit für kultur.

be careful, porn ahead. 'the future of the porn industry? short of driving a train up someones asshole, I don't know what else they can possibly do.'

[klick.]

nope.

'by the power of grayskull'

[yepp.]

2009/05/04

thinking #104

insgesamt und subsummiert und so weiter: dieses ganze
arbeitslebengedöns kann doch auch nicht die lösung sein, oder?

[maybe I need some (bad) advice.]

2009/05/03

just a quote.

'ich war so einsam, immer, und mein blog war mit mir einsam'

[mh.]

2009/05/02

a new toy.

just doodling around. nothing to see, just move along. please.

hintergründig.

[grundlos und selbstzweck. das tolle wallpaper gibts hier.]