2010/06/30
2010/06/28
so.
und am ende liegen wir und weinen wir und warten zusammen auf die sonne und sie wird kommen. auch weil sie nicht anders kann.
[ja.]
wir.
dieser sommer bleibt und steht schwer und wir wälzen uns weiter und schwitzen durch die tage und nächte und machen alles und machen nichts und dann springen wir zusammen in tiefes blau und halten uns fest und warten bis es keine luft mehr gibt.
2010/06/21
2010/06/16
2010/06/15
fast ende.
all diese tage machen mir angst und trotdem und gerade: ohne dich ist falsch. wer träumt und es lässt und danke für zu viel. hier kommen buchstaben und so weiter.
und mehr und so.
das laub färbt sich selbst und der tag an dem man nicht mehr einfach so nackt sein kann kommt. es wird wie es ist und die figuren in meinem kleinem diorama sind in dunklen tagen sowieso besser aufgehoben.
...
'zur ankunft ein warmer kuss auf die wange und zwei feste, halterlose brüste unter einem dickem pullover. was kann man da sagen?'
roadtrip.
'auf einer fast beliebigen landstrasse fahren wir in eine haltebucht ein; ein kleines waldstück unter gottes grauem himmel.'
kontextlose und lose und überhaupt.
'der erste abend ist steif, wir wissen um das programm, was auf uns zukommt, wir wissen um die zukunft: von jetzt bis sonntag. zum dasein berechtigt das aber auch nicht. es gibt fisch und brot mit wein oder bier. und man lacht viel ohne zu wissen, worüber eigentlich. zwei flaschen und ein unbeobachteter augenblick für mich und einer für die cousine, wir schleichen zusammen den treppen entgegen mit vollen gläsern und noch einer flasche. oben dann zu ihr? zu mir? auf dem gang vor den zimmern: <<ich bin 19>> - <<oh>>. mein bett. unser bett. schliesslich wirklich und endgültig; vielleicht acht mal stöhnen, vielleicht dreimal glauben man kann nicht mehr.'
einzelsatz.
am rand ist es recht ruhig, die stimmen vergehen sich in alle richtungen und bilden dabei nur ein rauschen, dass für mich wie stille klingt.
weil wenig zu wenig ist.
'mathematik und kunstgeschichte.' was kann man sagen? eine reihe von bedeutungslosigkeiten und notizen. meine augen sind müde, aber ingrid mag mich.
alt und neu.
'immer wenn ich taxi fahre, frage ich den fahrer, ob es sich denn lohnt. die antworten ähneln sich, sind aber vom grundton doch abhängig von der himmelsrichtung. nord-süd/ost-west gefälle. ich gebe fast immer zu viel trinkgeld. ich bin ein aufschneider ohne anstand.'
requisiten.
'frauenparkplätze' - erklärt sie - 'sind wichtig und doch ein etwas, was immer falsch verstanden wird. die lücken sind immer größer. sie sollten es nicht sein. es geht nicht ums einparken.'
[27. dec. 2008]
immer und immer und.
'weil es einfacher ist.' - 'du wirst einsam alt werden, und deine beschissene armseligkeit wird dich so depressiv machen.' - 'so einsam? mehr als jetzt? mehr als mit dir? du glaubst das?' - 'fuck you.' - 'ich glaube nicht, dass ich alt werde. nein.'
[aus und mit und so.]
thinking #185
nicht mehr viel trennt von dem was der rest und der anfang und auch der ernst ist und eine zigarette mehr und ein glas wein mehr. ich liebe dich.
2010/06/07
2010/06/05
thinking #185
ein stück liebe in einem stück zeit und zwischen den häusern dieser stadt und irgendwo genau zwischen anstrengend und wunderbar.
[it's saturday already.]

