2011/06/29

2011/06/19

extrakt.

wenn man leuchtturm sagt und das bildhafte daran überschätzt und wenn man laut macht, was eigentlich immer leise war, dann versucht man sprache und nähe zu verwechseln. mit absicht, mit voller absicht gegen den haufen vernunft. und warum? alles was vom denken abhält und doch: wie blätter zerzausen, wie schal tragen und beten wollen. es noch einmal wiederholen - wir liegen eng. so schön - du, so ewig! gegen alle einsamkeit und unanständig schön. in diesen offenen augen liegt die rege zukunft.

„lag die rege zukunft“

[ein roman und ein leben und all die anderen verbindlichkeiten.]

also streichen und: wie regenbogen oder schlaraffenland oder wie: gut so.

[I wish you.]

wie und hier und das jetzt und überhaupt und wer will es wissen.

wer sagt ich könnte nicht, wer meint ich muss nicht? das hier ist nicht lose, sondern einer von vielen akten und bildern. und wer sonst? die sonne steht am himmel und die wolken können nicht. du bist mehr als licht und stern! mehr als das! wer will am grab stehen und tränen dort lassen? ich will und ich werde und danach wird trotzdem die liebe sein und der sturm bleibt ein lauer juniwind und die tragischen nächte eine kleine folge von reihen in episoden mit herzklopfen und lächeln und grinsen und überhaupt. wie stumm kann das alles sein? wie laut kann die stille sein? wer will und wird und war doch immer? eine freundin im herzen und zwischen den lidschlägen hofft man: sie möge doch. und schließlich: sie wird! weil sie muss und weil! und ansonsten: weil sie es verdient hat! unter einem regenschirm und zusammen als zwei und statt eins! wer mehr ist, hat glück und ansonsten einfach: weiter machen und genauso machen und weil: er kommt und sie kommt und dann ist es richtig, statt falsch und ein stück vom glück und ein bisschen, wie regenbogen oder schlaraffenland oder wie: gut so.