2009/07/11

thinking #112

gut, das geht so nicht. aber vielleicht ist die zeit einfach zu schnell, oder es sieht den ganzen tag wie regen aus und regnet dann doch nicht. unscharfe axiome und eine irrelevante welt. nichts lässt sich beweisen, nichts widerlegen. beliebigkeit zwischen sicheren zuständen und verstandsfremden anordnungen. ein haufen klang und licht und so weiter.

[alles keine frage des standpunktes.]

nerd!

@interface UIViewController (UIViewControllerClassDumpWarning)
- (void)attentionClassDumpUser:(id)fp8 yesItsUsAgain:(id)fp12 althoughSwizzlingAndOverridingPrivateMethodsIsFun:(id)fp16 itWasntMuchFunWhenYourAppStoppedWorking:(id)fp20 pleaseRefrainFromDoingSoInTheFutureOkayThanksBye:(id)fp24;
@end

[oh yeah. best method name, ever.]

bitte nicht.

sentimental und auch samstags: und überhaupt vergegenwärtigt: all die
losen gedanken und perlen auf ketten und ringe, die an ohren baumeln.
'forget what we're told before we get too old'. diese geschichte lohnt
nicht: aber vielleicht zwischen zwei lidschlägen das, was an eine
liebe erinnert und den ganzen rest.

[tell me that you'll open your eyes.]

thinking #111

in den falten einer landschaft sein und den rest vergessen können und
einfach vor sich hin sein. so kann ein tag sein und es fehlt nicht
mehr viel. oder eben: ganz wenig.

[a little peace and quiet.]

2009/07/02

zitieren.

'wer gewohnt ist, seine angelegenheiten mit dem rechenschieber zu
erledigen, kann einfach die gute hälfte aller menschlichen
behauptungen nicht ernst nehmen.'

2009/06/28

sieger.

wenig überraschend. insgesamt wirklich eher eine in-den-jackpot-für-nächstes-jahr sache.

[still had fun though.]

2009/06/27

tag drei.

hermetisches handwerkeln in einer schicken schneekugel. typische biographien mit spitzen bleistiften und ordentlich gesammelten symbolvorräten; warme welthaltigkeit und alles ganz richtig geschrieben und gesagt und gebaut. erst schleifspuren auf dem papier, dann anstrengende versuche den assoziationsraum zu entsprachlichen, nur um ihn dann gleich wieder zu versprachlichen. zeitzeuge sein, heisst auch, nicht mehr wirklich oder richtig jung sein. etwas bleibt auf der strasse liegen und vielleicht ist es nur ein empfindungsbündel. metakonventionelles fokussieren auf mögliche szenen. auch das ist gut so. achtundsechzig suchen gehen und keinen doppelten boden finden und dann spielen: erst mit und dann gegen die ästhetik.

[der vollständigkeit halber.]

2009/06/26

tag zwei.

ein glänzender satz der nur eine oberfläche ist und dann nur noch dunkel ist. spannen wir einen raum aus realitäten und rütteln am mehrwert und schaffen ordnung vor der vergiftung. aus welchen körpern und köpfen? aus welchen mündern und augen? eine falle: gott als erzähler. ein halbes zitat zwischen ganzen phononen. es kommt vertrautheit mit den klängen. man kann wissen, was da tönt. die allgemeine befindlichkeit am ende des gutenbergzeitalters? lösen wir einen begriff auf und setzen in kontexte, was zusammenhänge verdient. lassen wir die ethik dort, wo sie beeindruckt und auch mehr ist als eine bunte bildsprache. im zwischendrin findet sich doch auflösung und präzision und dann kommt der kampf für kitsch und klischee und ein motivloses dahin mäandern.

[danke.]

2009/06/25

tag eins.

ratsch ratsch ratsch ratsch - wortspiel mit einem fuss zu viel im nassen rasen. der pfarrer steht unter dem kreuzzug und ein judas ruft: dinge die laufen, stehen nur, wenn man viel viel schneller ist! wer unterschreibt, verrät - wer liebt, stirbt. überlastet den esel nicht mit duktus und überlasst die semantik dem endanwender! der lesende hörer, der die augen den ohren folgen lässt und auch die andere richtung mag. dort ist sachlich nur das wichtig, was nicht dialektal ist. innerdeutsch ist soziologisch lächerlich und ausserdeutsch ist eben der rest der welt. danke für: stream of unconsciousness. und stöhnen zwischen mündlichen flüssen - kalt in der tiefen mitte, warm am seichten rand. und all die lichtverschmutzungen in den kleinen und großen städten!

[assoziiert etc.]

sprache ist auch material.

'eine meiner lieblingszeiten ist das futurum II.'

[tddl09.]

2009/06/21

(medien)konsum.

state of play. studio 60 on the sunset strip. southern comfort.

[mehr als gut ist oder gesund ist.]

bored stiff.

983 frames. 42 seconds.

[mh.]