2006/07/28

aha. fiktional. #1

helena zeigt auf den stuhl und steht mit einem fuss schon neben sich. er sucht ihre augen und findet sie in der mitte ihres schmalen kopfes. unterhalb der stirn. und weil er die augen gefunden hat, will er helena beim namen nennen. und nennt sie dann aber doch nicht beim namen. auch weil er ihren namen nicht kennt. und so zeigt sie weiter auf den stuhl. und er will sie weiter beim namen nennen. und sie sind nicht alleine. direkt hinter helena steht die zeit ganz still. und sagt kein wort und rührt sich auch nicht vom fleck. sie will nicht gehen. nicht weg. und noch weniger will sie sich ein vergehen. und zu schulden kommen lassen. und dann tritt es doch ein, das mögliche: er fasst sich an die schläfe und auch gleichzeitig einen entschluss. und setzt ihn in die tat um. und sich auf den stuhl. ein kurzer moment. sie zögert und tut es dann doch. sie hört auf. und in erster linie und sozusagen: mit dem gezeige. auch weil sie jetzt nicht mehr auf den stuhl zeigt. sondern auf ihn. denn er sitzt auf und dem stuhl, auf den sie gezeigt hat. und jetzt eben nicht mehr zeigen kann. eben weil er darauf sitzt. und sowieso. mit dem nackten finger. nein. da zeigt man nicht. also hört sie auf mit dem zeigen. und öffnet lieber den mund. und schliesst ihn wieder. nur um ihn dann auch gleich geschlossen zu halten. und so kommt es, dass nichts kommt. und es still ist. und es klingt wie die ruhe vor dem sonnenbrand. und er schaut verlegen zu boden. und man ahnt: wenn hier und noch zuschauer. also andere und anwesend wären, dann würden sie auch schauen. und zwar dabei zu, wie die auslegware ausgelegt daliegt. auf dem boden der tatsachen.