2006/07/27

day six.

so wenig wie möglich. zwischen so vielen zeichen. und wenn nur schall und rauch. dann kann man das planerfüllung nennen. das ziel ist erreicht. und dieser raum ist genau richtig. gedankenleer, aber liebevoll eingerichtet mit möbelstücken vom intellektuellen sperrmüll. die schiere unglaublichkeit. die unerhörtheit der funktionslosigkeit. nur weil der kopf auslauf braucht. und der verstand auch einfach mal dastehen will. und sich gegen eine laterne lehnen will. und wie könnte man dann nein sagen. und so steht man gespannt daneben. und bestaunt. und macht fotos. und später sagt man: so war es. und vielleicht ist das hier urlaub. und man sieht mehr als den eigenen bauchnabel. und was das jetzt und hier zu suchen hat. und könnte man fragen. und auf gute fragen gibt es hier und generell keine antworten. auch weil antworten hier nicht passen. hier soll ja eh und gar nichts. und antworten fallen wohl unter etwas. und das ist ganz klar mehr als gar nichts. also ist es ganz einfach. es findet hier nicht statt. das hier ist keine plattform für antworten. und man könnte widersprechen und protestieren. vielen dingen und auch dagegen. und sicher noch mehr. aber das hier ist keine demokratie. hier wird diktiert. und nicht im besten aller sinne. und hier gibt es keinen einwand. und die vier wände stehen da. nur um der decke eine möglichkeit zu bieten, mehr als nur ein boden zu sein. und über dem kopf hört man die schritte. auf der decke, die da oben wohl doch ein boden ist. und man ist versucht zu glauben: das sind schritte in die richtige richtung. und richtig ist hier auch falsch. und alles dazwischen. völlig beliebig. und nur so kann man an den oder auch das und morgen. und glauben. nur die beliebigkeit zählt. weil nur dann ist morgen als ereignis hinreichend unbedeutend. also muss es einfach passieren. und ohne beliebig zu sein, wäre morgen viel zu wichtig. so wichtig, dass der markt die lücke schon längst gesehen hätte. und man könnte sicher sein: morgen wäre börsennotiert. oder wenigstens eine eingetragene marke. und ständig und auch in der werbung könnte man hören: morgen schon heute. fettreduziert und in neuen fruchtigen sorten. oder vielleicht auch als zero. ganz ohne. praktisch das nichts. und das wäre dann morgen. und daran könnte man nicht mehr glauben. und ich muss feststellen: verrannt. oder verfahren. vielleicht falsch abgebogen. den falschen schildern gefolgt. vielleicht auch den richtigen. aber die falsch gelesen. und jetzt: sackgasse. also wird umgebucht. und von vorne begonnen. die reise. diesmal aber: im flugzeug. und es ist wohl ein langstreckenflug. vielleicht transatlantisch. vielleicht auch nicht. aber es kann passieren. und es kann sein. und dann ist man in einer anderen zeit. und dann ist die eigene zeit nichts mehr wert. inflationäre eigenzeit. und dann fehlt die basis zum zusammenleben. und man ist der aussenstehende und man weiss nicht einmal wie spät es ist. natürlich wäre das umstellen der eigenen uhr, also wahrscheinlich oder auch nur vielleicht. aber ein vielversprechender ansatz. und wenn man keine lust hat. also dann muss man auch nicht. und bei nicht fehlt nicht viel. nur ein buchstabe. also machen wir weniger daraus, indem wir tätig sind. ich möchte lösen: nichts. und damit sollte man es bewenden lassen. und die geistig moralische wende wird kommen. und dann wird es verboten sein, den eigenen verstand nachts unter einer laterne herumlungern zu lassen. und weil man dann nicht mehr kann, sollte man jetzt schon mal üben. tag sechs. kurz umrissen: vorbei.