day three.
zerlegtes alphabet. und buchstabensuppe. und alles bleibt beim alten. so wechselt man vier räder. und wechselt sie doch nicht. man schraubt sie ab, um sie wieder dran zu schrauben. und der schlüssel zu all dem ist die aufgabe der souveränität. und wenn man noch so viel musik hört. und bücher liest. und mensch ist. und zu sein versucht. und schliesslich auf der schaukel landet. um dort zu schreiben. und dort ist ausnahmsweise jetzt und gerade: hier. ich schreibe auf der schaukel. ich sitze neben dem haus. und schaue abwechselnd: auf die wand. und auf den bildschirm. und um mich herum ist der garten. wahrscheinlich. ich kann ihn nicht sehen. das liegt an der nacht. und doch wird er wohl hier sein. vorhin war er es noch. also besteht wohl kein grund zu der annahme. die im gegensatz stehen würde. und darum statt gegensatz, weiter mit satz. ich schlafe schlecht. das soll nichts bedeuten, ausser: mein altes bett ist unbequem. wahrscheinlich geworden. vielleicht auch schon immer gewesen. und vielleicht habe ich erst wirklich. und ohne dieses bett mit dem träumen angefangen. und heute wird hier noch weniger. und wahrscheinlich ist damit die länge von dem, was noch kommt so und unverschämt, dass ein rat lauten könnte und auch lauten muss: aufhören. nicht weiter lesen. keine notiz nehmen. nichts wie weg. und rennen. und das weite suchen. und auch die weite. und dabei nicht zurück schauen. auch weil man dann doch und eventuell und auch und natürlich vielleicht. also doch noch eine zeile und risikieren will. und vielleicht versteckt sich hinter dem nächsten wort. dem nächsten satz. oder wo auch immer. jedenfalls könnte sich da etwas verstecken. etwas unentdecktes. etwas, dass nur darauf wartet: zu werden. um dann zu sein. etwas von so grosser wichtigkeit. etwas das nicht nur wichtig tut, sondern es wirklich ist. etwas wofür es sich einfach lohnt. etwas, dass für alles entschädigt. etwas wundervolles. eine wundertüte gefüllt mit den buchstaben. und geordnet zu einer unglaublichen sinndichte. und inhaltsdichte. und weil die spannung jetzt reicht. und jeder. und hier schon die erfahrung gemacht hat. und man sowieso aufhören sollte wenn es am schönsten. und das ist eine wendung gegen die man sich wenden muss. gegen die ich mich wende. und drehe und wehre. und aus deren umklammerung. und lösen. und weil das nonsens ist. denn wenn es schön ist. dann macht man weiter. so lange bis es nicht mehr schön ist. und dann kann man aufhören. und später weiter machen. wenn es wieder schön ist. und sowieso. es fehlt etwas. die lücke in der logik ist riesig. und unübersehbar. und damit auch nicht anführbar. nicht um entkräftend zu wirken. und jetzt frage ich mich. und greife mir in die kniekehle. was treibt hier an. und worin besteht die funktion. und das hier kann nichts werden. und kann nicht: funktionieren. und weil es zeit wird. und man doch auf schaukeln manchmal in versuchung gerät: ein sprung und der rote faden wird mit absicht grün gefärbt. und das gibt mir hoffnung. auf ein thema das sich aus der pelle schält. und wie aus dem ei gepellt vor mir steht. missbrauch am wort in unendlicher vielfalt. und das thema. es und dann steht oder hinter mir. und auf die schulter klopft. und ich erschrecke. und habe bruchteile von etwas kurzem. vielleicht sekunden aber: angst. und will mich nicht rühren. oder doch lieber los rennen. doch bruchteile von vielleicht sekunden, die gehen meist schnell vorbei. und dann werde ich mutig sein. und stellung beziehen. und dem thema alles abgewinnen. und ich werde sichtlich erfreut sein. weil egal wie es aussieht, dieses thema. ich werde es in die mitte stellen. und dann kann es jeder sehen. und von allen seiten. und sowas kann man nur, wenn es in der mitte steht. vielleicht bastle ich ein schönes schild. und das kommt dann neben die tür, die in den raum führt. also in den, wo das thema steht. und man es sehen kann. und jeder wird lesen können, dass es sich um ein thema handelt, was einfach in die mitte gehört. und überhaupt: nur dort sein kann. und werden kann, was es werden soll. oder so. also werde ich jetzt hier sitzen und warten. und wenn es klopft. das thema. dann tippe ich. und dann wird das hier wohl und wieder: kürzer. und dann kann man bestimmt auch mal einen post. und bis zum schluss lesen. und man muss nicht mehr rot werden. weil man feststellt, dass man durchgehalten hat, nur um der peinlichkeit ausgesetzt zu werden, dass da gar nichts ist. gut. und zugegeben. am ende ist immer schluss. aber mehr bieten diese enden nicht. und ein ende sollte mehr bieten. weil wenn etwas schon enden muss. also dann sollte es auch mehr als einen schluss geben. so zum beispiel: entschluss. schön. als ende. und statt schluss. aber das ende ist hier nur ein schluss. einfach nur der letzte punkt. den man wohl gerade kaum erwarten kann. nach dem man sich sehnt. aber gewarnt und geraten. schon vor einigen minuten. wer nicht hören will. aber das hier ist eher wie der horizont. oder ein regenbogen. oder wie mit allen dingen, von denen man glaubt. und glauben will und auch aus voller überzeugung. und immernoch: glaubt, dass man sie erreichen kann. und: der dritte tag macht nicht weniger oder mehr. und glücklich oder unglücklich. er ist einfach die folge der existenz von tag zwei. und weiter geht es immer. und nach zwei kommt auch heute drei. mh. und wenn man dann in letzter konsequenz die null sucht. und man schliesslich bei huhn und ei ankommt. und jeder seinen senf dazu gibt, dann geht man am besten eine wurst essen.
[eine fragwürdige angelegenheit. diese ganzen posts.]