day two.
was kann man schreiben. was darf man schreiben. ja alles. keine zensur. wozu auch. unnötig. überflüssig. der überfluss tritt aus seinem bett. und über die ufer. und auf die promenaden. vor die füsse der nicht bekannten opfer der fluten. im warmen land mit vertrockneten feldern. voll mit mais der keiner sein wird. auch weil eine welle ohne wasser und sogar ganz im gegenteil. von hitze kommt die welle die sich an der klimaanlage im auto bricht. und man fährt durch die landschaft. und man fährt runden. und man kommt am ende. zum schluss hin. also wenn man. und auch so will. am ziel an. und das ist dort wo man aufgestanden ist. und der tag war da. und man hat geschenkt. und sich gefreut. und dann sitzt man in sehr kleiner runde. und rund ist hier eckig. oder auch nicht mal das. weil zwei macht keine ecke. dann aber drei. und das macht ecken. genau. drei sogar. und holprig weil eben auch nicht rund. und schlaglöcher. und verblüffung über das wissen. und das unwissen. und wenn samstag ist. und gegen abend eine dvd meint die geschichte des grunge erzählen zu müssen. oder etwas in der art. und man ist da nicht einmal rein gestolpert. sondern in aller ruhe hin geschlendert. ohne es zu wissen. und man fragt sich wirklich. war das jemals anders. waren wir anders. waren unsere samstage anders. und ist das fernsehen daran schuld. oder die computerspiele. oder doch die taliban. oder ist es die sonne die nachts nicht scheint. aber am tag. und diese stadt dann müde macht. so müde, dass man doch lieber konsument ist. und nicht bürger. und nicht. und gerichteter gleichsinn. und unsinnigkeiten die fallen können wenn im fernsehen nichts kommen kann. auch weil man keinen fernseher hat. und wird dieser post tatsächlich und wahrhaftig. und mit voller wucht. und immer länger. und es hört nicht auf. das leuchten der lampe vor dem fenster. denn noch ist es dunkel. und noch sind hier menschen die darauf bestehen. der lampenbestand muss leuchten. und ein leuchtturm wäre jetzt gut und besser. weil dann die richtung gegeben wäre. und vielleicht eine kursänderung. und auch möglich. und überhaupt: dann gäbe es ein ziel. ein schreibziel. zielscheibe. scheibenwischerblätter müssen morgen mal gewechselt werden. und assoziationskette. und perlen aufgereiht an einer schnur. aber wenn man loslässt, dann fallen sie zu boden. und rollen davon. auch weil sie rund sind. die perlen. und der kreis schliesst sich erneut. alles wird rund. und der balken rollt mit. und ich glaube weit genug. weil dieser tag war ein tag ohne wirklich gewesen zu sein. und das ist schon mal etwas. aber leider nur etwas und nichts besonderes. nach zwei kommt drei. und kurz vor halb meint die uhr. und uhr mit getauschtem vokal macht: ohr. und vielleicht darauf mal mehr verwenden. und lauschen. und leise sein. und die klappe halten. fest und vor allem geschlossen. der mund. und die finger verweilen. und die mundwinkel nach oben. und schon ist der samstag ein sonntag.