thinking #40
ruhe mit glück zu verwechseln. das passiert manchmal. und vor allem wenn man an der ruhe die schuld trägt. und auch schwer. und man glaubt: dann wird die schuld weniger. und man glaubt: es wird einfacher. und man weiss: auch das noch. ja. aber so ist es hier: ruhig. und auch ganz still. das gerauche macht es nicht viel lauter. der kaffee tropft behäbig durch die maschine. zu gewöhnlich, dieses geräusch. um laut sein zu können. und warum auch immer. flüstern. ich versuche: nicht zu stören. aber eigentlich: was ist falsch? vielleicht sind es diese stunden der verwechslung. vielleicht hält man den herbst für endgültig. und vielleicht verwechselt man: gefühl und vernunft. vielleicht ist da auch nichts zu verwechseln. denn eigentlich ist es ganz einfach. eigentlich muss man nicht viel wissen. nicht über die sache zwischen den menschen. und nicht über die sache mit dem glück. nein. nichts und kein bisschen muss man: wissen. auch weil viel weniger reicht zum glücklich sein.
[vielleicht: einsichten die nicht zum mitteilen gedacht sind.]