stille. nicht unangenehm. nicht verlegen. eher andächtig oder verwundert. über so viel.
inspiration is a bitch. was? nein. manchmal braucht man. und auch abstand. ein paar runden drehen. es gibt diese momente. dann ist der verstand wie ein hund. und dann muss man ihn einfach hund sein lassen. und spielen lassen. sonst gerät es zu farce. es meint: die suche. die nach dem thema. die nach der idee. und vor allem die suche nach der inspiration. jetzt drängen sie sich auf, die abgehängten worthülsen. also lasse ich es lieber. und frage mich: ist das alles nur eine frage von anstand? hüllenlos und schutzlos. der geist ausgeliefert. die einzelheiten der unrühmlichen wahrheit. es bleibt ein stück liebe. ausschliesslich das. die liebe zur vernunft. und die liebe zur unvernunft. sie bedingen einander. es klingt nach ying yang. nach schwarz-weiss. aber wenn man richtig hört, dann ist es glänzend bunt und raschelnd lebendig. und alles riecht so danach. und schmeckt so danach. die synästhetische komponente des müßigganges und auch die der muße höchstselbst. die eindrücke hinterlassen spuren. klitzekleine dellen im kontinuum der eigenen geschichte. verkrümmte vergangenheit. und sich ausdrücken wird unendlich einfach. es ist alles anders. ich lese: wir sind nicht hier um glücklich zu sein, wir sind hier um zu leben. und nach dem lesen nicke ich. weil ich zustimme? oder nur weil es gut klingt, nur weil es einer von diesen gedanken ist. ästhetisch. ja. einer von denen: man bestaunt und steht davor und weiss dann doch nicht so recht: ist es so? und dann kommt eine reihe. unmotivierte assoziationen.
[was bleibt von der regennassen frau? die eigene hoffnung entblösst zwischen den regalen voll mit weihnachten? bahnt sich der satz den weg, so klingt es nach schwüler klebrigkeit und bleibt doch die beste wahrheit: wie die hände das streicheln lernen, so lernt der mond mit dir das aufgehen.]